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Klasse 5/6: Brückenkurs und Modulunterricht in den Wahlpflichtfächern

Wie alle Regelgrundschulen in der Rheinschiene wird auch an unserer Grundschule Französisch als erste Fremdsprache gelernt, an den weiterführenden Schulen wird Französisch aber zumeist erst wieder ab der sechsten (Gymnasien) bzw. siebten Klasse unterrichtet. Wir sehen die Zweisprachigkeit unserer Grenzregion als Chance und zugleich in der Tradition unseres Namenspatrons als Verpflichtung, weshalb wir in der Klasse 5 einen für alle verpflichtenden Französischkurs anbieten.

Da die Schülerinnen und Schüler Ende Klasse 6 ein Wahlpflichtfach wählen müssen, bieten wir ihnen in Klasse 6 die Möglichkeit, in diese Fächer – Technik und Alltagskultur, Ernährung, Soziales – reinzuschnuppern: Neben dem nun freiwilligen Brückenkurs Französisch werden sie in Modulen auf die beiden anderen Wahlpflichtfächer

Klasse 7: Das Wahlpflichtfach

Ab der siebten Klasse belegen die Schülerinnen und Schüler ein Wahlpflichtfach als viertes prüfungsrelevantes Hauptfach.

Wahlpflichtfach Französisch

Leitgedanken des Fachs: „In einer modernen und globalisierten Welt, die von zunehmender Mobilität und Vernetzung geprägt ist, stellen Fremdsprachenkenntnisse eine wichtige Grundlage für den internationalen Dialog dar. Sie befähigen den Einzelnen, sich in interkulturellen Kontexten angemessen zu bewegen. Indem sich Schülerinnen und Schüler mit sprachlicher und kultureller Vielfalt auseinandersetzen, erwerben sie interkulturelle Handlungskompetenz, die sie in die Lage versetzt, mit Individuen und Gruppen anderer Kulturen angemessen und respektvoll zu interagieren. Bei der Begegnung mit einer anderen Sprache wird der Einzelne mit einer neuen, ihm zunächst ungewohnten sprachlichen Ordnung der Welt konfrontiert. Er lernt diese neue Ordnung als andere mögliche Interpretation von Welt kennen und respektieren. Damit unterstützt der Fremdsprachenunterricht in besonderem Maße die Entwicklung von Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt und trägt zu einem friedlichen Zusammenleben in der Welt bei. In einer international geprägten Wirtschafts- und Arbeitswelt stellen Fremdsprachenkenntnisse außerdem eine wichtige Voraussetzung dar, um angemessen auf dem globalen Markt zu agieren.“ (Bildungsplan des Landes Baden-Württemberg)

Voraussetzung für die Belegung des Profilfachs Französisch ist die Teilnahme am Brückenkurs in Klassenstufe 6. Französisch als zweite Fremdsprache ist Voraussetzung für einen Wechsel nach Klassenstufe 10 in die Oberstufe eines Allgemeinbildenden Gymnasiums, nicht aber für einen Wechsel an ein Berufliches Gymnasium, wo ebenfalls die Allgemeine Hochschulreife erworben werden kann.

Französisch als Wahlpflichtfach ist in Haupt- und Realschulabschluss ein Prüfungsfach.

Wahlpflichtfach Technik

Leitgedanken des Fachs: „Der Mensch gestaltet sein Leben durch den Einsatz technischer Objekte. Bei der Herstellung und Nutzung technischer Objekte wird die Umwelt vielfältig beeinflusst. Dabei spielen die endlichen Ressourcen, wie fossile Energieträger und Rohstoffe, eine entscheidende Rolle. Deshalb ist der verantwortungsbewusste Umgang mit Energie und mit Rohstoffen ein zentrales Thema. Daran schließt sich die kritische Betrachtung von Aspekten der Nachhaltigkeit an, verbunden mit der Klärung sinnvoller Handlungsmöglichkeiten. Um sich in einer hoch technisierten Welt zurechtzufinden, sind interdisziplinäre Denk- und Handlungsmuster notwendig. Deshalb müssen technische Systeme immer unter Einbeziehung ökonomischer, ökologischer und gesellschaftlicher Zusammenhänge betrachtet werden. Im Mittelpunkt steht das Verhältnis von Mensch, Technik und Umwelt. Die Vielfalt und Komplexität der technischen Anwendungen und deren Auswirkungen erfordern es, für den Unterricht eine Auswahl zu treffen. Es gilt, aus der Vielfalt technischer Phänomene solche Problem- und Handlungsfelder auszuwählen, innerhalb derer sich bildungsrelevante Denk- und Handlungsstrukturen im Sinne einer technischen Allgemeinbildung aufbauen lassen. Dazu müssen technische Sachverhalte bestimmt werden, an denen die allgemeinen Prinzipien und Grundstrukturen besonders gut zu erkennen und zu erlernen sind. Das Ziel technischer Allgemeinbildung ist unter anderem die Vermittlung fundamentaler Einsichten, Handlungs- und Bewertungsmuster.“ (Bildungsplan des Landes Baden-Württemberg)

Technik als Wahlpflichtfach ist in Haupt- und Realschulabschluss ein Prüfungsfach. Die Prüfung besteht aus einer schriftlichen und einer praktischen Prüfung.

Wahlpflichtfach Alltagskultur, Ernährung, Soziales (AES)

Leitgedanken des Fachs: „Menschen gestalten ihren privaten Alltag ganz unterschiedlich. Entsprechend ihres Lebensstils und den damit verbundenen Wertorientierungen sowie verfügbaren Ressourcen entwickeln sie Routinen und Handlungsmuster, um sich den alltäglichen Herausforderungen zu stellen. Kontinuierliche technische und gesellschaftliche Entwicklungen, umfassende Konsummöglichkeiten sowie veränderte Anforderungen der Berufs- und Arbeitswelt prägen den Alltag und das Zusammenleben der Menschen. Für verantwortungsbewusstes und nachhaltiges Entscheiden und Handeln im Alltag benötigen die Schülerinnen und Schüler Kompetenzen, die sie nur bedingt über Sozialisation und Zusammenleben erwerben. In den Handlungsfeldern „Alltagskultur“, „Ernährung“ und „Soziales“ entwickeln die Schülerinnen und Schüler Handlungskompetenzen für die Alltagsbewältigung und Alltagsgestaltung, des Weiteren erhalten sie wertvolle Impulse zur Persönlichkeitsentwicklung und zur beruflichen Orientierung.“ (Bildungsplan des Landes Baden-Württemberg

AES als Wahlpflichtfach ist in Haupt- und Realschulabschluss ein Prüfungsfach. Die Prüfung besteht aus einer schriftlichen und einer praktischen Prüfung.

Klasse 8: Das Profilfach

Ab der achten Klasse belegen die Schülerinnen und Schüler das dreistündige Profilfach, das dem gymnasialen Bildungsplan entstammt.

Profilfach Bildende Kunst

Leitgedanken des Fachs: „Das Fach Bildende Kunst fördert umfassend schöpferische Kräfte und ästhetische Sensibilität. Kunstunterricht zielt auf die Entwicklung der praktischen Gestaltungsfähigkeiten und Ausdrucksmöglichkeiten von Schülerinnen und Schülern, fördert ihre Wahrnehmung, die Entfaltung imaginativer Fähigkeiten und eine ästhetisch-forschende Grundhaltung. In gleichem Maße ist die Auseinandersetzung mit der sichtbaren und gestalteten Umwelt, mit historischen und zeitgenössischen Bildmedien sowie deren Konstruktion von Wirklichkeit ein zentrales Anliegen des Faches und Grundlage eines modernen Bildverständnisses. Bildende Kunst vermittelt den Schülerinnen und Schülern anschlussfähiges Wissen, ermöglicht transferierbares gestalterisches Können sowie selbst‑, sozial- und wertebewusste Haltungen gegenüber ästhetischen, gesellschaftlichen und ethischen Grundfragen. Die Kompetenzen und Inhalte des Faches sind bedeutender Teil allgemeiner Bildung. Bildende Kunst leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Bildung personaler, sozialer und kultureller Identität. Durch die Verknüpfung von wahrnehmenden, kognitiven, bildnerischen und emotionalen Fähigkeiten ist der Unterricht im Fach Bildende Kunst ganzheitlich angelegt. Handlungs‑, Prozess- und Projektorientierung sind seine wesentlichen Merkmale, die bei den Schülerinnen und Schülern neben den bildnerischen auch die kommunikativen und sozialen Kompetenzen fördern und somit zu einer umfassenden Persönlichkeitsentwicklung beitragen.“ (Bildungsplan des Landes Baden-Württemberg)

Profilfach Naturwissenschaft und Technik

Leitgedanken des Fachs: „Die Schülerinnen und Schüler wachsen in einer Welt heran, deren Gegenwart und Entwicklung stark von naturwissenschaftlichem Erkenntnisgewinn und technischen Innovationen geprägt ist. In vielen Lebensbereichen, von der Mobilität und der Kommunikation über die Medizin bis hin zur Energie‑, Nahrungs- und Rohstoffversorgung, eröffnen naturwissenschaftliche Entdeckungen und technische Entwicklungen der Menschheit seit jeher immer wieder neue Möglichkeiten. Diese können helfen, die Umwelt- und Ressourcenprobleme mit gesellschaftlich hohen Ansprüchen, zum Beispiel an Ernährung, Gesundheit, Wohnen, Mobilität oder Kommunikation, in Einklang zu bringen. Wissenschaftliche wie technische Weiterentwicklung erfordern in immer stärkerem Maße eine Vernetzung von Kenntnissen verschiedener naturwissenschaftlicher und technischer Disziplinen. Ein auch in gesellschaftliche Bereiche hineinreichendes interdisziplinäres Denken, die Nutzung aktueller Technologien sowie Kreativität bei der Lösungssuche rücken in den Vordergrund.“ (Bildungsplan des Landes Baden-Württemberg)

Profilfach Spanisch (dritte Fremdsprache)

Leitgedanken des Fachs: „In einer modernen und globalisierten Welt, die von zunehmender Mobilität und Vernetzung geprägt ist, stellen Fremdsprachenkenntnisse eine wichtige Grundlage für den internationalen Dialog dar. Sie befähigen den Einzelnen, sich in interkulturellen Kontexten angemessen zu bewegen. Indem sich Schülerinnen und Schüler mit sprachlicher und kultureller Vielfalt auseinandersetzen, erwerben sie interkulturelle Handlungskompetenz, die sie in die Lage versetzt, mit Individuen und Gruppen anderer Kulturen angemessen und respektvoll zu interagieren. Bei der Begegnung mit einer anderen Sprache wird der Einzelne mit einer neuen, ihm zunächst ungewohnten sprachlichen Ordnung der Welt konfrontiert. Er lernt diese neue Ordnung als andere mögliche Interpretation von Welt kennen und respektieren. Damit unterstützt der Fremdsprachenunterricht in besonderem Maße die Entwicklung von Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt und trägt zu einem friedlichen Zusammenleben in der Welt bei. In einer international geprägten Wirtschafts- und Arbeitswelt stellen Fremdsprachenkenntnisse außerdem eine wichtige Voraussetzung dar, um angemessen auf dem globalen Markt zu agieren.“ (Bildungsplan des Landes Baden-Württemberg)

Voraussetzung für die Belegung des Profilfachs Spanisch ist das Wahlpflichtfach Französisch.

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