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Liebe Eltern unserer Schule,

nach knapp zwei Wochen des Unterrichts mit allen Stufen möchten wir Ihnen einen kurzen Überblick über die Lage geben und wagen auch einen vorsichtigen Ausblick auf die kommenden Wochen.

TESTUNGEN

Die Selbsttestungen an unserer Schule verliefen von Beginn an „runder“ ab, als befürchtet. Trotz der großen Zahl an durchgeführten Tests – wöchentlich über 1000 Testungen – hatten wir bisher erst ein positives Ergebnis. Mit diesem wurde professionell und unspektakulär verfahren, wie es die entsprechenden Handreichungen vorsehen. Die Kommunikation gegenüber dem Schüler und den Eltern verlief ebenfalls unkompliziert. Unsere pädagogische Vorarbeit hat sich bewährt.

Komplex sind die Abläufe für uns als Schule, insbesondere der Umgang mit Schüler*innen, die am regulären Test-Zeitpunkt fehlen und nachgetestet werden. Auch die grundsätzliche Bürokratie, die mit der Erfassung und internen Distribution der Tests einhergeht. Dieser Aufwand – den Ihre Kinder zum Glück weniger mitbekommen – ist deutlich höher und zeitintensiver, als erwartet. Wir hoffen, dass uns zunehmende Routine hier weiterhilft…

UNTERRICHTSORGANISATION und INFEKTIONSSCHUTZMASSNAHMEN

Wie alle Schulen befinden wir uns in allen Stufen im Wechselunterricht. Dabei wechseln die Schüler*innen zwischen Phasen der Präsenz und des Fernlernens; in den weiterführenden Stufen auch noch mit Phasen des Online-Unterrichts (nachmittags).

Im Fokus stand, die Schüler*innen so oft wie möglich innerhalb einer Woche schulisch „in Präsenz“ anzubinden; ganz bewusst hatten wir uns gegen ein wöchentliches Wechselmodell entschieden.

Vor Ort werden wir den vielseitigen Hygiene-Auflagen gerecht:

  • Abstandsgebot
  • Maskenpflicht
  • Lüftungskonzept
  • Selbsttests
  • Zugangsbegrenzungen bei den Sanitäranlagen
  • Erhöhte Hygienemaßnahmen (Händewaschen etc.) sowie Desinfektion von Kontaktflächen bei Raumwechseln
  • (…)

Für Schüler*innen der Stufen 1-7, deren Eltern arbeitstechnisch an der Betreuung verhindert und diese auch sonst nicht sicher stellen können, haben wir ein Notbetreuungsangebot. Dieses vollzieht sich aktuell in fünf (!) Gruppen und zieht massive Personalressourcen ab. Ich wiederhole deshalb an dieser Stelle meinen Appell an Sie, die Notbetreuung nur in dringenden Fällen in Anspruch zu nehmen. Sie kostet effektiv Unterrichtszeit!

Schüler*innen, die von ihren Eltern vom Präsenzunterricht abgemeldet wurden, nehmen die Möglichkeiten des Fernlernens wahr. Vor dem Hintergrund der vielfältigen Aufgaben unserer Kolleg*innen sind diese leider begrenzt und werden auch keine substanzielle Ausweitung erfahren können. Das Fernlernangebot gestaltet sich (mit geringen Abweichungen je nach Stufe) wie folgt:

  • Die Schüler*innen haben Zugang zu den zentralen Unterrichtsinhalten über Materialien, die als Wochenplan oder via DiLer zur Verfügung gestellt werden. Diese Aufgaben sind selbständig zu erarbeiten.
  • Zu abgegebenen Aufgaben / Wochenplänen erfolgt eine Korrektur / Rückmeldung.
  • Erweitert wird dieses Angebot durch Apps (bspw. Anton-App) oder Lernvideos.
  • Nach Möglichkeit gehen Kolleg*innen auch in einen direkten Kontakt bzw. stehen auf Nachfrage hierfür zur Verfügung (bspw. Texter, Talkie, Zoom, Telefon).
  • Im weiterführenden Bereich haben wir zusätzlich das Projekt „Fernlern-Coaching“ gestartet: Eine Kollegin in Nichtpräsenz bemüht sich hier um regelmäßigen Kontakt zu den betroffenen Schüler*innen; im Fokus steht das „morgendliche Anfangen“.

Für alle Schüler*innen werden Lernnachweise und Prüfungen in Präsenz geschrieben. Dabei müssen wir zusätzliche Räume für Schüler*innen bereit halten, die sich keiner Testung unterziehen dürfen.

Wir freuen uns darüber, dass wir nun bereits die zweite Woche in Folge ein gleichbleibendes Unterrichtsangebot unterbreiten konnten – und dieses auch in der kommenden Woche Gültigkeit hat. Hier von „Kontinuität“ zu sprechen, wäre wohl übertrieben. Aber nach Monaten des wöchentlichen Wandels tut das richtig gut! Grundsätzlich hoffen wir natürlich, dieses Mindestangebot wenigstens bis zu den Pfingstferien halten zu können!

ABSCHLUSSPRÜFUNGEN

Die Stufen 9 und 10 befinden sich bereits mitten in der Prüfungsphase. Absolviert wurden bereits die Kommunikationsprüfungen in Englisch, die fachpraktischen Prüfungen im Wahlpflichtfach sowie die Projektarbeit.

Direkt nach den Pfingstferien stehen die schriftlichen Prüfungen in Mathematik, Deutsch, Englisch sowie im Wahlpflichtfach (nur Realschulabschluss) an. Den Medien konnten sie zuletzt entnehmen, vor welche enorme logistische Herausforderungen wir Schulen hier gestellt sind. Wir müssen in den Prüfungsräumen die Abstände wahren, also Gruppenteilungen vornehmen. Schüler*innen, die nicht getestet werden dürfen, erhalten einen eigenen Raum. Dies gilt auch für einzelne Schüler*innen mit einem Nachteilsausgleich. Dazu nehmen wir noch Schulfremdenprüfungen ab. Das bedeutet eine Vielzahl an Räumlichkeiten und Aufsichtspersonen.

Bitte stellen Sie sich deshalb im Bereich der weiterführenden Stufen darauf ein, dass es an den Tagen der schriftlichen Prüfungen – insbesondere am 08., 10. und 15. Juni –zu Unterrichtsausfällen bzw. zu Fernlernangeboten kommen wird.

Auch an den Tagen der mündlichen Prüfungen – 12. und 13. Juli – wird vereinzelt Unterricht entfallen müssen.

Liebe Eltern, es gäbe noch Vieles mehr, was wir Ihnen mitteilen wollten – dies aber gerne im Rahmen der „üblichen“ Formate (Elterngespräche, Elternabende, EBR-Sitzungen etc.). Wir versuchen hier in den kommenden Wochen unser Möglichstes – und hoffen, dass es in nicht allzu weiter Ferne auch wieder zu persönlichen Begegnungen kommen darf.

Für dieses Wochenende und die erste Maiwoche begleiten Sie unsere besten Wünsche und viele herzliche Grüße!

Ihr Kollegium der ASG,

David Weber und Rainer Eisenkolb

Albert-Schweitzer-Schule
Gemeinschaftsschule
mit Grundschule im Verbund

Wintersbuckstraße 15
79539 Lörrach

Telefon: +49 (0)7621 - 914 90 70
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